Kultur, Lesen

29 Hörbücher auf Spotify

29 Hörbücher? Jap, richtig gelesen. Viele habe ich bereits gehört. Einige wenige sogar mehrmals. Manche möchte ich unbedingt noch hören. Andere habe ich noch nicht gehört, aber gelesen. Und fand sie so gut, dass ich sie mir nochmal vorlesen lassen möchte.
Wie schön Hörbücher sind, muss ich euch bestimmt nicht erklären. Und auch nicht, dass man ihnen ganz wunderbar beim Spülen, Radfahren oder Häkeln lauschen kann, richtig? In Anbetracht der aktuellen Lage ist es sogar eine ganz besondere Empfehlung (#stayhome). Schließlich kann man Hörbücher ganz wunderbar gemütlich Zuhause anhören. Lasst euch inspirieren und versucht, der aufkommenden Langeweile und Tristess keine Chance zu geben! Ich versuche es auch und wage dabei zu behaupten, dass hier für jeden und jedwede Gefühlslage etwas dabei ist.

BELLETRISTISCHES

1. „Was man von hier aus sehen kann“ von Mariana Leky
Eine tolle Geschichte, auch über die Liebe, die auf jeden Fall ganz unpathetisch ans Herz geht. Großartige Charaktere, dabei bezaubernd und skurril zugleich. Werde ich definitv nochmal hören.

2. „Das Nest“ von Cynthia D’Aprix Sweeney
Dieses Buch hat mir nicht nur gefallen, weil es in New York spielt und von der Stadt und deren Dynamik einen tollen Eindruck vermittelt. Es ist stellenweise wirklich witzig und erzählt unterhaltsam die Erbschaftsstreitigkeiten unter vier Geschwistern.

3. „Sophia, der Tod und ich“ von Thees Uhlmann
Definitiv eines der witzigstes Bücher, das ich kenne. Sooo lustig. Hab ich schon zweimal gehört und könnte schon wieder.

4. „Naokos Lächeln“ von Haruki Murkami
Authentisch, einnehmend und traurig-schön kommt diese Liebes- sowie Lebensgeschichte um die Ecke, die einen nicht unberührt lässt. Hab ich vor vielen Jahren gelesen. Könnt‘ ich jetzt nochmal hören.

5. „Vom Ende der Einsamkeit“ von Benedict Wells
Familienroman samt Liebesgeschichte klingt jetzt nicht unbedingt überraschend anders. Ist es in diesem Fall aber. Die Geschichte? Drei Geschwister, die jeweils auf ganz eigene Art und Weise mit dem frühen Tod der Eltern umgehen. Dabei versuchen die liebevoll gezeichneten Figuren das Gefühl von Einsamkeit und Verlust zu überwinden.

6. „Der Sommer ohne Männer“ von Siri Hustvedt
Der Plot scheint offensichtlich. Eine verlassene Ehefrau, ein erfolgreicher Mann, ein jüngere Geliebte. Doch Siri Hustvedt wäre nicht Siri Hustvedt, wenn sie sich diesem Thema nicht unkonventionell, intelligent, humorvoll und selbstironsich widmen würde. Und es am Ende vielmehr um die Beziehungen unter Frauen geht.


7. „Ich und Kaminski“ von Daniel Kehlmann
Dass ich der Meinung bin, man kann im Grunde alles von Kehlmann lesen, behaupte ich nicht ganz unvoreingenommen. Denn bedingt durch mein Fan-Dasein habe ich tatsächlich meine Magisterarbeit über ihn geschrieben. Aber müsste ich mich auf ein Buch zum Einstieg in sein Oeuvre festlegen, dann eben für dieses. Skurril, witzig und nicht immer so wie es scheint.

8. „Die Chemie des Todes“ von Simon Beckett
Bei diesem Thriller habe ich mich ziemlich gern gegruselt, auch wenn ich eigentlich überhaupt kein Grusel-Typ bin. Dabei gefielen mir die Nachfolgeromane um den Forensiker David Hunter auch ganz gut, doch keiner davon übertrifft, wie so häufig, den ersten Teil.

9. „Manhatten Beach“ von Jennifer Egan
Noch nicht gehört. Aber „Look at me“ fand ich ziemlich gut. Und auch hier klingt die Story absolut lesens- bzw. hörenswert. Dass das Ganze in New York spielt, ist dabei nicht unentscheident. Damit kriegt man mich einfach fast immer ;)

10. „Unsichtbar“ von Paul Auster
Zugegeben, dieser Roman ist nicht mein liebster von Paul Auster („Nacht des Orakels“ liebe ich). Aber er ist clever, erzählerisch versiert sowie literarisch verspielt. Und somit auf jeden Fall hörenswert.

11. „Dort dort“ von Tommy Orange
Hab ich noch nicht gehört. Aber freu mich schon sehr drauf. Die Kritiken klingen geradezu überschwänglich. Und wie schön ist bitte dieses Cover? Auch wenn man natürlich nicht einmal ein Buch nach seinem Äußeren beurteilen sollte.

12. „Der Zopf“ von Laetitia Colombani
Drei ergreifende Geschichten dreier unterschiedlicher Frauen, die gekonnt – Achtung Wortwitz – von der Autorin ineinander verflochten werden. Hab ich mal angefangen und dann aus unerklärlichen Gründen nicht weiter gehört. Das werde ich noch ändern.

13. „Die einzige Geschichte“ von Julian Barnes
Nämlich die Geschichte über eine Liebe, einer großen Liebe, zwischen einem jungen Mann und einer dreißig Jahre älteren verheirateten Frau. Beleuchtet von allen Seiten, samt aller Glücksmomente und Enttäuschungen, schonungslos.

14. „Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry“ von Rachel Joyce
Mit großer Bestimmtheit eines meiner Lieblingsbücher, wenn man denn so etwas überhaupt haben kann. Mitreißend, emotional (vllt. so emotional, dass man am Ende ein bisschen weinen muss) und einfach wunderbar. Hört’s euch an, unbedingt!

15. „Ein Mann namens Ove“ von Frederik Backman
Schrullig, aber sehr liebenswert, das ist Ove. Und seine Geschichte äußerst kurzweilig und ein großer Hörspaß!

16. „Der Vorleser“ von Bernhard Schlink
Selbst der Umstand, dass ich dieses Buch in der Schule lesen musste, konnte es mir nicht vermiesen. Und das will was heißen. Einfach gut!

AUTOBIOGRAPHISCHES

17. „Panikherz“ Benjamin von Stuckrad-Barre
Eine sehr beeindruckende Autobiographie, die tiefe Einblicke in das wilde und sehr drogenreiche Leben des Autors gewährt. Ich war gefesselt.

18. „Mutterschaft“ von Sheila Heti
Bin soeben damit durch und fand ich es auf jeden Fall hörenswert, auch wenn es stellenweise für meinen Geschmack etwas zu esotherisch angehaucht war. Trotzdem bereichernd und interessant für alle, die sich mit Mutterschaft beschäftigen und nicht der Meinung sind, jede Frau müsse Mutter werden.

19. „Face it“ von Debbie Harry
Seitdem ich vor Kurzem auf arte eine Doku über Debbie Harry und ihre Band Blondie gesehen habe, will ich nicht nur unbedingt dieses Buch lesen, sondern mir auch eine neue Frisur zulegen. Was haltet ihr von einem Pony?

SACHLICHES

20. „Alte weiße Männer“ von Sophie Passmann
Für dieses Buch hat sich die Autorin mit Politikern, Journalisten und weiteren Prominenten getroffen, um über die Privilegien weißer alter Männer zu plaudern. Mit Humor und Ironie. Ein Hörvergnügen, das mitunter für neue Denkanstöße sorgt. Top!

21. „Wir sind das Klima“ von Joanathan Safran Foer
Nicht so laut und schockierend wie man vielleicht erwarten würde. Aber genau darin lieg meiner Meinung nach die Stärke dieses Buchs. Denn gerade reflektierte und leise Worte können auf Dauer unbequem(er) werden. Und genau das sollten sie auch. Defintiv ein Buch, mit dem man sich auseinander setzen kann. Das Klima geht uns schließlich alle an.

22. „Eine kurze Weltgeschichte für junge Leser“ von Ernst H. Gombrich
Ein wirklich wärmstens ans Herz gelegter Tip. Mit nahezu spielerischer Leichtigkeit manöviriert uns Gombrich durch die gesamte Weltgeschichte. Und hinterher hat man nicht nur alles verstanden, sondern fühlt sich schlau(er) und fürs nächste Kneipenquiz gewappnet. Großartig!

HISTORISCHES

23. „Die Säulen der Erde“ von Ken Follet
Ein absoluter Klassiker unter den historischen Romanen. Auch etwas für Leser/Hörer, deren Herz sonst nicht unbedingt für diesese Genre schlägt. Spannend!

24. „Tod und Teufel“ von Frank Schätzing
Es ist sehr wahrscheinlich nicht der beste historische Krimi. Aber als Kölnerin kann ich nicht anders.

KLASSISCHES

Mit diesen Klassikern macht man meiner Meinung nach absolut gar nichts falsch. Schließlich sind sie nicht ohne Grund Klassiker. Und wann könnte dafür besser Zeit sein als jetzt? Eben!

25. „Der alte Mann und das Meer“ von Ernest Hemingway

26. „Der große Gatsby“ von F. Scott Fitzgerald

27. „Die unendliche Geschichte“ von Michael Ende

28. „Stille Tage in Clichy“ von Henry Miller

29. „Das Bildnis des Dorian Gray“ von Oscar Wilde

Da dieser Beitrag Produkt-, Marken- und Personennennungen enthält und dies nach derzeitiger Rechtslage als Werbung gilt, kennzeichne ich ihn als WERBUNG. Trotzdem handelt es sich hier ausschließlich um eine persönliche Empfehlung. Es ist keine bezahlte Kooperation.

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