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DIY / Jutbeutel flott selbst bedrucken

Ein selbst bedruckter Jutebeutel ist nicht nur eine hübsche, sondern auch besonders schnelle Last Minute Geschenkidee für all jene, die noch auf den letzten Drücker etwas für einen lieben Menschen zaubern möchten. Hinzu kommt, es ist günstig in der Anschaffung, auf alle Wünsche und Vorstellungen hin zu gestalten, und umweltfreundlich. Nicht zu vergessen, es ist ein absolut praktisches Geschenk, das man wirklich immer gebrauchen kann. Ab in die Handtasche oder den Rucksack damit und man ist auf alle Spontan-Einkäufe, die einem ja hin und wieder passieren, vorbereitet. Wie es geht, lest ihr nach dem … Weiterlesen

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DIY / Weihnachtlicher Strickmarathon

Wie wahrscheinlich der ein oder andere von euch bereits mitbekommen hat, liebe ich das Selbermachen und dabei ganz besonders das Stricken. Und was könnte es denn Schöneres geben, als zu Weihnachten ein paar selbst gestrickte Herzstücke an seine Liebsten zu verschenken? Genau, nämlich gar nichts! Somit ist es wenig verwunderlich, dass ich schon fleißig dabei bin, die Stricknadeln klappern zu lassen. Die Geschenke für meine Schwester, die ich euch heute mit ein wenig Stolz und ganz viel Vorfreude präsentiere, sind so gut wie fertig – eine Dreieckstuch mit zwei frablich passenden Mützen. Natürlich bedeutet das jetzt für sie ein Blog-Verbot bis Heilig Abend, damit es auch eine Überraschung bleibt. Wie ihr an die Anleitungen und weitere Tipps kommt, seht ihr nach dem Klick!

Wer von Euch gerne ein paar Tipps oder die Anleitungen haben möchte, sendet einfach eine E-Mail an makaleiska@gmail.com.

Hier noch ein Bild von einer weiteren Mütze in der Entstehung, diesmal für Papa! Seid ihr auch schon im weihnachtlichen Strickfieber?

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DIY / Kupferkerzenständer

Zur Adventszeit gehört für mich – neben dem Backen von Keksen und dem Schlürfen von Glühwein versteht sich – das Selbermachen. Egal, ob als Geschenk für andere oder für sich selbst, das steigert sowohl das generelle Wohlbefinden als auch die Gemütlichkeit. Und davon kann es in der vorweihnachtlichen Zeit schließlich nicht genug geben. Schon länger hatte ich dieses Projekt im Sinn, wofür ich nun endlich die Zeit gefunden habe. Das Ergebnis kann sich meiner Meinung nach sehen lassen und entzückt mich durch und durch. Von Dingen aus Kupfer kann ich aber auch im Moment einfach nicht genug bekommen. Zur Anleitung geht’s bitte hier entlang…

Was man braucht:

  • 1 Kupferrohr 
  • 4 Winkel aus Kupfer
  • 4 T-Stücke aus Kupfer
  • 4 Reduziermuffen aus Kupfer
  • (Sekunden)Kleber

In Windeseile sind die Teile im Baumarkt für kleines Geld besorgt. Man sollte dabei lediglich beachten, dass sie den gleichen Durchmesser haben. Und dann kann es auch schon losgehen. Ach so, das hätte ich fast vergessen, ohne Säge (und Feile) geht es natürlich nicht.

Der größte Aufwand besteht nun darin, das Kupferrohr in die gewünschten Teile zu sägen. Im Vorhinein sollte man sich überlegen, wie groß man das Ganze haben möchte. Ich wollte, dass je 4 cm des Rohrs zwischen Winkel und T-Stück zu sehen bleiben. Also habe ich 8 Teile à 6 cm abgesägt. Die Stücke sollten etwas länger bemessen werden, weil durch das Ineinandersetzen auf jeder Seite ca. 1 cm verschwindet. Wer mag, der kann, wenn alles zurecht gesägt ist, die Schnittstellen etwas glatt feilen. Es geht aber auch ohne. Dann folgt auch schon die Fertigstellung. Dafür ein bisschen Kleber auftragen und nach und nach den Kerzenständer zusammenstecken. Fertig!

Die vier Reduziermuffen können nach Wunsch einfach eingesteckt werden, wenn man, so wie ich, etwas dickere Kerzen verwenden möchte. Wie das Bild im Header erahnen lässt, kam mein Kerzenständer bereits zum Einsatz. Es war ein herrlicher Abend mit Freuden und Familie und Dank diesem hübschen Stück sehr gemütlich.

P.S. Hier geht es zu einer weiteren hilfreichen Anleitung. Viel Freude beim Selbermachen!

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DIY: Bubikragen häkeln

Dieser Häkelkragen sieht nicht nur hübsch aus, sondern ist tatsächlich im Nu gemacht und eignet sich auch noch besonders, Wollreste zu verwerten. Nach dem Klick geht’s zur Anleitung.

Was man braucht:

  • Garn nach Belieben (ich habe Reste eines Baumwollgarns verwendet – das Garn sollte generell etwas schwerer sein, damit es später schön anliegt)  
  • Häkelnadel 3 mm 
  • einen Knopf & eine Nähnadel mit passendem Faden

1. 95 Luftmaschen anschlagen.

2. In der nächsten Reihe werden halbe Stäbchen gehäkelt. Dafür das erste halbe Stäbchen in die dritte Luftmasche häkeln. Insgesamt sind es 88, so dass am Ende fünf Luftmaschen für die Knopflochöse übrig bleiben.

3. Drei Wendeluftmaschen häkeln. Dann in die zweite Masche der Vorreihe ein ganzes Stäbchen arbeiten, zwei Luftmaschen anschlagen und ein weiteres ganzes Stäbchen in die gleiche Masche häkeln, so dass ein „V“ entsteht. Eine Masche überspringen und ein weiteres ganzes Stäbchen in die nächste Masche setzen. Das Ganze ergibt einen Rapport, der insgesamt 22 Mal wiederholt wird.

4. Wieder drei Wendeluftmaschen anschlagen. Zwei ganze Stäbchen in das „V“ der 3. Reihe, zwei Luftmaschen und zwei weitere ganze Stäbchen häkeln. Ein ganzes Stäbchen in die übernächste Masche arbeiten (darunter befindet sich ein ganzes Stäbchen der Vorreihe). Auch hier das Ganze 22 Mal wiederholen.

5. Drei Wendeluftmaschen häkeln. Der Rapport dieser Reihe sieht wie folgt aus: drei ganze Stäbchen in das „V“ der Vorreihe, zwei Luftmaschen, drei weitere ganze Stäbchen, ein ganzes Stäbchen in die übernächste Masche – insgesamt 22 Mal wiederholen.

6. Diese Reihe wird in einer anderen Farbe gearbeitet: Zunächst werden wieder drei Wendeluftmaschen angeschlagen. Dann folgen sieben ganze Stäbchen in das „V“ der 5. Reihe ohne Luftmaschen. (Im unten verlinkten Video sind es acht ganze Stäbchen. Ich habe hier nur sieben gehäkelt, weil ich eine etwas dickere Wolle verwendet habe.) Ein weiteres ganzes Stäbchen in die übernächste Masche häkeln, so wie in den Reihen davor. Auch hier erfolgen 22 Wiederholungen des gesamten Rapports.

7. Was jetzt noch fehlt, ist der Verschluss. Dafür die übrigen 5 Luftmaschen der 1. Reihe zu einer Öse und auf der gegenüberliegenden Seite einen hübschen Knopf annähen. Fertig!

Ein Video mit der Anleitung gibt es hier. Viel Spaß beim Nachhäkeln!

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DIY, Outfit

DIY / Häkeljacke

Als ich vor ziemlich genau drei Jahren mit dem Stricken und Häkeln begonnen habe, war mir nicht auf Anhieb klar, wie unentbehrlich beides für mich werden würde. Doch mittlerweile kann ich mir ein Leben ohne bei Weitem nicht mehr vorstellen. Warum auch? In Wollläden kann ich Stunde um Stunde verbringen und dabei in zig Wollträumen versinken. Und wenn nicht mindestens ein Projekt in der Pipeline liegt, fühle ich mich unwohl. Das neueste Vorhaben ist just vollendet und wurde gestern zum ersten Mal ausgeführt. Voilà. Meine neue Häkeljacke.

Inspiriert wurde ich zum einen vom Schnitt eines klassischen Chanel Jäckchens. Und als ich dann zum anderen hier eine Anleitung für ein ähnliches Modell von Dolce & Gabbana fand, war der Plan gesetzt.

Dabei gab es, wie eh und je, gewohnte Hürden zu überwinden. Von nicht passen wollender Maschenzahl bis hin zu drohendem Wollmangel war alles dabei. Doch am Ende kann sich das gute Stück sehen lassen, wie ich finde. Ich freu mich wie Bolle und bin in Gedanken natürlich schon beim nächsten Projekt.

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DIY – Batiken

Lange als alternativ und hippiemäßig verschrien, scheinen die altbekannten Batikmuster doch wieder tragbar zu sein. Ob nun neuer alter Trend oder doch nur kleines Buschfeuer. Für mich in jedem Fall Anlass genug, meinem stets vorhandenem DIY-Drang nachzugehen und das Ganze mal auszuprobieren.
Die Anleitungen klingen simpel. Und ein paar Kleidungsstücke, denen eine kleines Farb-Tuning keineswegs schaden könnte, sind schnell aus dem Schrank gefischt.

Was man braucht:
  • Batikfarbe und etwas Salz
  • Klamotten und/oder Stoff aus Naturfasern (!)
  • Haushaltsgummis oder Packetschnur
  • einen Eimer

Zunächst werden die zu batikenden Stücke nach Herzenslust abgebunden. Denn dort, wo der Stoff von Gummi oder Kordel fest zusammenhalten wird, kann keine Farbe hingelangen, so dass an diesen Stellen die Ursprungsfarbe, die nicht immer weiß sein muss, beibehalten wird. Dadurch entstehen die typischen abenteuerlichen Muster. Dabei gibt es verschiedenste Techniken. Auch wenn ich mich im Vorhinein schlau gemacht habe – im Netz gibt es viele tolle hilfreiche Tipps (z.B. hier) – wurde letztlich einfach wild drauflos gewickelt.

Und dann kann es auch schon losgehen. Die Farbe mit der entsprechenden Menge Salz in kochendem Wasser auflösen. Anschließend die Stoffknäule hinein legen und immer schön in Bewegung halten. Nach etwa 20 Minuten herausnehmen und gründlich mit kaltem Wasser ausspülen bis es wieder klar ist. Alle Gummis entfernen und zum Trocknen aufhängen. Fertig!

Ich finde, dass Ergebnis kann sich durchaus sehen lassen. (Auch wenn das Tuch nix geworden ist. Es hatte sich zwar so „natürlich“ angefühlt – der Zettel mit der Zusammensetzung war schon längst abgeschnitten -, wusch sich am Ende dann doch die komplette Farbe wieder aus. Was wohl dafür spricht, dass es aus einem synthetischen Material ist.)
Was die Sache so spannend macht, ist, dass vorher nicht abzusehen ist, wie der Farbverlauf gelingt. Dieser Moment, wenn die Gummis entfernt und der erste Blick auf das gute Stück geworfen werden kann, ist beinahe magisch. Inspirationsnachschub für weitere Färbe-Aktionen, die mit Sicherheit kommen werden, bieten unter anderem Converse, Mulholland Life und Asos
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