Beauty

On my mind // Zurück zum Pony?

Dass bei mir in Sachen Haare immer was los sein muss, habe ich bereits bei der ein oder anderen Gelegenheit verlauten lassen. Ob kurz, lang oder Farbexperimente?! Ausprobiert habe ich – bis auf Mittelscheitel-Frisuren, die mir bedauerlicher Weise partout nicht stehen wollen – gefühlt nahezu alles. Einen kleine Einblick gibt’s an dieser Stelle. Gerade dafür war bei mir ganz schön lange Zeit ganz schön tote Hose. Denn bis auf Ansatz nachfärben, ist nichts, aber auch wirklich gar nichts passiert. Wen sollte es also wundern, dass es mich nun mehr denn je in den Fingern bzw. Haarspitzen juckt?

Seit Tagen nun schon denke ich darüber nach, mir wieder einen Pony schneiden zu lassen. Wieder, weil ich tatsächlich viele Jahre einen getragen habe. Damals, in den 90ern & 00ern. Weiterlesen

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Wohnen

INTERIOR / Schlafzimmer

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Manchmal ist es wie verhext! Nachdem ich am Sonntag vor zwei Wochen ziemlich erfolgreich das Wohnzimmer umgestaltet habe, und ich nun offiziell über zwei neu Lieblingsorte in der Wohnung verfüge, will es mir mit meinem Sorgenkind – dem Schlafzimmer – partout nicht gelingen. Nicht, dass die übrigen Räume der Wohnung total durchgestylt wären oder deren Einrichtung einem ganz bestimmten Einrichtungskonzept folgen würde, davon halte ich nämlich ziemlich wenig bis gar nichts. Trotzdem hat sich dort im Laufe der Zeit ein gewisses Wohn-Wohlfühl-Gefühl eingestellt, dass im Schlafzimmer einfach nicht so richtig aufkommen möchte. Was dort genau fehlt, um mir ein uneingeschränktes wohliges Ach zu entlocken, kann ich gar nicht genau sagen. Vielleicht ist es dem herrschenden Möbelsammelsurium geschuldet. Ich sage nur: Zu viele verschiedene Holztöne. Und überhaupt sähe das Bett am anderen Ende des Raumes nicht viel besser aus?! Wenn dieses massive Teil nur nicht so schwer wäre, hätte ich es schon längst auf die Reise geschickt. Puh!

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DIY, Mode

ON MY MIND / CHOKER

Manchmal sind es die kleinen aber feinen Dinge im Leben, die einem große Freude bereiten.

Mir genau auf die Weise widerfahren mit diesem Bändsel aka Choker, das mich schnurstracks zurück in die 90er katapultiert. Im Nu hat man im Bastelladen ein (Leder)Bändchen für ein paar wenige Münzen erstanden, was dann nur noch nach Lust und Laune um den Hals gewickelt werden muss. Fertig. Einfacher geht’s wohl kaum, oder?!

*Bilder via Instagram und Pinterest

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Leben

Lebenszeichen

…an all diejenigen unter euch, die sich schon gefragt haben, warum hier eigentlich so wenig los ist in letzter Zeit und mit dieser Beobachtung natürlich absolut recht haben!

Neben eine paar beruflichen Projekten, die alle genau jetzt abgeschlossen werden wollen und so gut wie all meine Zeit in Anspruch nehmen, ist auch dieser Blog im Umbruch. Ich schmiede Pläne für ein neues Layout und auch konzeptionell sollen ein paar Neuerungen her. Ich bitte also um ein wenig mehr Geduld. Bald wird es hier wieder vieles zu lesen, zu gucken und auch zu hinterfragen geben. Stay tuned! xx

Und wer schon vorher neugierig ist oder mir ein bisschen Feuer unterm Hintern machen möchte, der findet mich hier!

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DIY

DIY / (Baby)Häkeln – oder – Please say "Hi" to Dirk

Als alte Literaturwissenschaftlerin zählen Worte zu einer meiner großen Lieben. Daran gibt es nichts zu rütteln. Doch manchmal gibt es Situationen, in denen es absolut angebracht ist, einfach mal die Klappe zu halten und die Dinge für sich sprechen zu lassen. Dies ist eine solche Situation!
Somit an dieser Stelle nur soviel: Das bisher Schönste, was mir passieren konnte? Ich bin Tante von einem absolut hinreißenden und herzerwärmenden Prachtkerlchen geworden. Und wenn in einem dann auch noch ein Häkel-und-Strickherz wohnt, sind die Konsequenzen, die sich aus dieser manchmal prekären Kombination ergeben, nicht abzuwenden. Aber bitte seht selbst. Ich lasse ab hier die Bilder (beinahe) für sich allein sprechen…

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Musik

WATCH THIS / "Misery" von Gwen Stefani


Gwen goes Frida Kahlo, Harajuka Girl…oder: schön, schöner, Gwen!

In ihrem neuesten Musikvideo Misery von ihrem mittlerweile dritten Soloalbum This Is What The Truth Feels Like, welches Anfang des Jahres erschien, präsentiert sich Gwen Stefani in der Kürze der Zeit von weniger als vier Minuten in gleich neun atemberaubend schönen Higfashion-Outfits. Eines wundervoller als das andere, sage ich euch. Schaut es euch an!

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Mode, Outfit

OUTFIT / Folklore-Kleid oder Sommer-Intermezzo

Der Sommer gibt uns dieser Tage einen zuckersüßen Vorgeschmack und zeigt, wie schön er sein kann. Und auch wenn meine Beine das noch nicht so recht kapiert haben und in edelster Blässe daherkommen, überwiegt eindeutig die Freude, endlich diesen Folklore-Traum eines Sommerkleides im Ethno-Look ausführen zu können. Denn zum einen schlummert er schon ein ganzes Weilchen auf der Kleiderstange. Und zum anderen sollen die Temperaturen an diesem Pfingstwochenende wieder ordentlich an Celsiusgraden einbüßen. Genau jetzt ist also der Moment, den man am Schopfe packen sollte.

Einige mögen an dieser Stelle zurecht den Verdacht hegen, dass es sich hier um ein original Vyshyvanka-Kleid von Vita Kin handelt. Keine Frage, die sind traumhaft schön. Eben drum! Doch da ich bislang keinen Goldesel zur günstigen Miete auftreiben konnte und es ja doch noch was mit mir und dem Folklore-Traum werden sollte, habe ich mich nach alternativen Modellen umgeschaut und bei Etsy einige bezahlbarere Varianten gefunden. Hallo (kurzer) Sommer! Könntest du vielleicht noch etwas bleiben? Weiterlesen

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Mode, Trend

MODE / Pyjama oder Verschlafen

Der Wecker klingelt. Nach einigen Griffen ins Leere ist endlich die Snooze-Taste gedrückt und man kann sich nochmal rum drehen. Doch ehe man sich versieht, ist der Zeiger auch schon eine halbe Stunde weitergewandert. Wieder ein Morgen, an dem man zu spät aus den Federn kommt und die Zeit zum Anziehen knapp wird. Wer kennt das nicht? Doch Abhilfe scheint nahe. Denn dieser Tage ist es kein Schrecken mehr, sich im Pyjama auf der Straße wiederzufinden. Ganz im Gegenteil. Der Pyjama ist auch auf der Straße tragbar geworden.

In Zukunft können wir uns demnach also die Zeit zum Anziehen sparen und gleich im Pyjama aus dem Haus, ja? Geht es nach Dolce & Gabbana, Stine Goya oder auch Alexander McQueen, lautet die Antwort eindeutig „Ja“. Denn diese Labels feiern diesen Sommer eine riesige Pyjama-Party. Egal ob im floralen Muster, ganz klassisch aus Seide und Satin oder mit weiter Palazzo-Hose. Man muss sich aktuell nicht mehr zwischen Tag- und Nachtbekleidung entscheiden. Die Grenzen sind fließend.

Verfolgt man die Wurzeln des Pyjamas wird schnell klar, dass dieses Kleidungsstück ursprünglich keineswegs für’s Schlafzimmer gedacht war. Das Wort stammt aus dem Persischen und bezeichnet eine leichte Hose, die am Bund mit einer Schnur gehalten wird. Besonders beliebt und gern getragen in Indien. Nach Europa gelangte diese Art der Beinbekleidung zum ersten Mal Mitte des 17. Jahrhunderts durch die britischen Kolonialherren. Doch nach einer kurzen Welle der Begeisterung geriet der Pyjama wieder in Vergessenheit. Als sich Ende des 19. Jahrhunderts der Handel zwischen England und Indien wieder verstärkte, bekam das Beinkleid eine zweite Chance in Europa. Und es dauerte nicht lang, da hatte er das bis dato übliche Nachthemd des Mannes abgelöst. Zu den leichten Hosen trug man fortan ein hemdartiges Oberteil. Bei den Frauen setzte sich der Strand-Pyjama als leichte Bekleidung für den Aufenthalt am Meer in den 1930er Jahren durch.

Und im Jahr 2016? Da heißt es also: Back to the roots! Denn von nun an bestreiten wir den Alltag im Pyjama. Warum auch nicht? Schließlich ermöglicht er ein sowohl modisches als auch unkompliziertes Einkleiden. Und zugleich ist einem die Möglichkeit geboten, sich morgens guten Gewissens nochmal rumdrehen zu können. Angezogen ist man ja schließlich schon!

Bilder v.l.n.r via Stine Goya, Vogue und Vogue Paris
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