Mode

OUTFIT / Endlich Frühling

Nach all dem Pragmatismus, der mich am Ende nahezu jeden Tag nach Jeans, Pullover und Sneakers greifen ließ, bringt der endlich eingetroffene Frühling nicht nur wärmere Temperaturen mit sich, sondern auch endlich wieder mehr Lust auf Mode. Das sorgt ebenso für gute Laune im Kopf wie auch an den Füßen. Die dürfen nämlich von nun an frische Luft schnappen. Und das hoffentlich bis mindestens Oktober. Weiterlesen

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DIY, Mode

ON MY MIND / CHOKER

Manchmal sind es die kleinen aber feinen Dinge im Leben, die einem große Freude bereiten.

Mir genau auf die Weise widerfahren mit diesem Bändsel aka Choker, das mich schnurstracks zurück in die 90er katapultiert. Im Nu hat man im Bastelladen ein (Leder)Bändchen für ein paar wenige Münzen erstanden, was dann nur noch nach Lust und Laune um den Hals gewickelt werden muss. Fertig. Einfacher geht’s wohl kaum, oder?!

*Bilder via Instagram und Pinterest

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Mode, Outfit

OUTFIT / Folklore-Kleid oder Sommer-Intermezzo

Der Sommer gibt uns dieser Tage einen zuckersüßen Vorgeschmack und zeigt, wie schön er sein kann. Und auch wenn meine Beine das noch nicht so recht kapiert haben und in edelster Blässe daherkommen, überwiegt eindeutig die Freude, endlich diesen Folklore-Traum eines Sommerkleides im Ethno-Look ausführen zu können. Denn zum einen schlummert er schon ein ganzes Weilchen auf der Kleiderstange. Und zum anderen sollen die Temperaturen an diesem Pfingstwochenende wieder ordentlich an Celsiusgraden einbüßen. Genau jetzt ist also der Moment, den man am Schopfe packen sollte.

Einige mögen an dieser Stelle zurecht den Verdacht hegen, dass es sich hier um ein original Vyshyvanka-Kleid von Vita Kin handelt. Keine Frage, die sind traumhaft schön. Eben drum! Doch da ich bislang keinen Goldesel zur günstigen Miete auftreiben konnte und es ja doch noch was mit mir und dem Folklore-Traum werden sollte, habe ich mich nach alternativen Modellen umgeschaut und bei Etsy einige bezahlbarere Varianten gefunden. Hallo (kurzer) Sommer! Könntest du vielleicht noch etwas bleiben? Weiterlesen

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Mode, Trend

MODE / Pyjama oder Verschlafen

Der Wecker klingelt. Nach einigen Griffen ins Leere ist endlich die Snooze-Taste gedrückt und man kann sich nochmal rum drehen. Doch ehe man sich versieht, ist der Zeiger auch schon eine halbe Stunde weitergewandert. Wieder ein Morgen, an dem man zu spät aus den Federn kommt und die Zeit zum Anziehen knapp wird. Wer kennt das nicht? Doch Abhilfe scheint nahe. Denn dieser Tage ist es kein Schrecken mehr, sich im Pyjama auf der Straße wiederzufinden. Ganz im Gegenteil. Der Pyjama ist auch auf der Straße tragbar geworden.

In Zukunft können wir uns demnach also die Zeit zum Anziehen sparen und gleich im Pyjama aus dem Haus, ja? Geht es nach Dolce & Gabbana, Stine Goya oder auch Alexander McQueen, lautet die Antwort eindeutig „Ja“. Denn diese Labels feiern diesen Sommer eine riesige Pyjama-Party. Egal ob im floralen Muster, ganz klassisch aus Seide und Satin oder mit weiter Palazzo-Hose. Man muss sich aktuell nicht mehr zwischen Tag- und Nachtbekleidung entscheiden. Die Grenzen sind fließend.

Verfolgt man die Wurzeln des Pyjamas wird schnell klar, dass dieses Kleidungsstück ursprünglich keineswegs für’s Schlafzimmer gedacht war. Das Wort stammt aus dem Persischen und bezeichnet eine leichte Hose, die am Bund mit einer Schnur gehalten wird. Besonders beliebt und gern getragen in Indien. Nach Europa gelangte diese Art der Beinbekleidung zum ersten Mal Mitte des 17. Jahrhunderts durch die britischen Kolonialherren. Doch nach einer kurzen Welle der Begeisterung geriet der Pyjama wieder in Vergessenheit. Als sich Ende des 19. Jahrhunderts der Handel zwischen England und Indien wieder verstärkte, bekam das Beinkleid eine zweite Chance in Europa. Und es dauerte nicht lang, da hatte er das bis dato übliche Nachthemd des Mannes abgelöst. Zu den leichten Hosen trug man fortan ein hemdartiges Oberteil. Bei den Frauen setzte sich der Strand-Pyjama als leichte Bekleidung für den Aufenthalt am Meer in den 1930er Jahren durch.

Und im Jahr 2016? Da heißt es also: Back to the roots! Denn von nun an bestreiten wir den Alltag im Pyjama. Warum auch nicht? Schließlich ermöglicht er ein sowohl modisches als auch unkompliziertes Einkleiden. Und zugleich ist einem die Möglichkeit geboten, sich morgens guten Gewissens nochmal rumdrehen zu können. Angezogen ist man ja schließlich schon!

Bilder v.l.n.r via Stine Goya, Vogue und Vogue Paris
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Mode, Outfit

OUTFIT / Maxikleid oder Back to the 60’s

 

Immer wieder nehme ich mir vor, mehr Kleider zu tragen. Doch wer kennt das nicht? In der morgendlichen Hektik des Alltags greift man immer wieder schnell zu Gewohntem und Bewährtem, wie Hose und Pulli. Was bei mir tatsächlich das Ganze zunehmend erschwert, ist der Tatbestand, dass ich zwar über eine gewisse Menge an Strumpfhosen verfüge – und ohne diese Mikrofasern möchte derzeit kein Mensch auf die Straße, darüber sind wir uns wohl einig -, aber so gut wie keine davon ist unversehrt. Die Suche nach der einen ohne Loch am dicken Zeh oder gar Laufmasche über der Wade gleicht der berühmten Suche nach der Nadel im Heuhaufen. Und dafür hat am frühen Morgen doch nun wirklich kein Mensch Zeit.

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Mode, Outfit

OUTFIT / Instagram Alltag

Sicherlich ist es so, dass ich mir jeden Tag etwas anziehe. Doch nicht jedes Outfit schafft es, „professionell“ abgelichtet zu werden, und somit auch nicht den Hops auf den Blog. Meist wegen mangelnder Zeit oder unglücklicher Umstände. Abhilfe schafft da das liebe, treue Smartphone. Denn vor dem Spiegel oder den Körper hinunter ist schnell ein Schnappschuss aka (Schuh)Selfie geschossen. Bei Instagram ist demnach so einiges los, was ich euch hier auf keinen Fall vorenthalten möchte. Zum Wochenstart hier also ein rundum Outfit-Update!
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Mode

MODE / Acne Pistol Boots

Ja, es ist wahr und kein urbaner Mythos. Es gibt sie. Diese textilen Objekte der Begierde, denen wir hoffnungslos ausgeliefert sind. Die ein undefinierbares Verlangen in uns auslösen und jeglichen Verstand eliminieren. Sie lassen uns träumen, von ihnen. Wir sehnen sie herbei, weil sie ein vermeintliches Versprechen in sich tragen. Eine verwunschene Vorstellung. Eine hybride Phantasie.

Mein größtes Objekt der Begierde und gleichzeitig modische Achillesferse: Die Acne Pistol Boots!

Wann ich ihnen das erste mal begegnet bin? Das kann ich nicht genau sagen. Die Vermutung liegt nahe, an irgendeiner hinreißenden, völlig ungezwungen wirkenden Skandinavierinnen. Eine weitere modische Schwäche von mir, wie ich zugeben muss.

Warum sie mich schier um den Verstand bringen? Auch das kann ich nicht mit Gewissheit sagen. Aber so ist das eben mit der Liebe. Sie ist unergründlich, unvernünftig, und schlägt ein wie der Blitz. Wenn man ihrer gesichtig wird, herrscht im Kopf nur noch bezirzendes Säuseln. Und alles, was vor ihr geschah, ist weißes Rauschen.
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Mode, Trend

TREND / Die neue (alte) Bomberjacke

Launen kommen und gehen. (Mode)Trends sind heute en vogue und morgen schon wieder passé. Umso wichtiger erscheint es, sich darüber im Klaren zu sein, was man mag und was einem steht. Um nicht wie ein aufgescheuchtes Huhn jeder Trenderscheinung hinterher laufen zu müssen, sondern vielmehr zu wissen, wer oder was der eigene Stil ist. Ich bin von dieser Destination, die soviel Ruhe und Unaufgeregtheit verspricht, gefühlt noch fünfeinhalb Meter Kleiderschrank entfernt. Leider. Sicherlich gibt es eine Vielzahl an Kleidungsstücken (dazu gerne an anderer Stelle mehr), zu denen ich immer wieder greife. Und gewisse Silhouetten mag ich an mir lieber als andere. Aber manchmal steht alles Kopf. Dann weiß ich auf einmal überhaupt nicht mehr, wo ich modisch stehe, und trage nur noch Kraut und Rüben am Körper. Aber vielleicht ist das ja auch ein Stil?! Ich hoffe es inständig.
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DIY, Mode, Outfit

DIY / Parka mit Patches

Mode macht Spaß. Vor allem, wenn sie bunt ist, man sie nicht zu ernst nimmt und ein bisschen an ihr herumbasteln kann. Das kann ich zumindest ganz klar für meinen Teil behaupten. Ich habe schon immer gern Dinge nach- und umgeschneidert. Zugegeben, das ging mehr als einmal in die Hose. Aber ich war immer mit Herzblut und Überzeugung dabei. Denn das macht gute Laune und am Ende hält man auch noch ein Unikat in den Händen. Es gibt kaum Besseres.

Angesteckt durch den Patches-Trend und das neue „Mehr ist Mehr“, das vor allem Alessandro Michele, Chefdesigner bei Gucci, angezettelt hat, habe ich gleich zwei Hände voll Patches bestellt. Und im Anschluss, auf der Suche nach einem geeigneten Modell, meinen Kleiderschrank durchforstet. Die Wahl fiel dann nach einigem hin und her auf meinen alten Parka, dem in meinen Augen eine kleine Aufpimp-Kur nur zu Gute hätte kommen können. Wie dann alles vonstatten ging? Und welche wenige aber entscheidende Dinge zu beachten sind? Genau das lest ihr nach dem Klick! Weiterlesen

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