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OUTFIT / Folklore-Kleid oder Sommer-Intermezzo

Der Sommer gibt uns dieser Tage einen zuckersüßen Vorgeschmack und zeigt, wie schön er sein kann. Und auch wenn meine Beine das noch nicht so recht kapiert haben und in edelster Blässe daherkommen, überwiegt eindeutig die Freude, endlich diesen Folklore-Traum eines Sommerkleides im Ethno-Look ausführen zu können. Denn zum einen schlummert er schon ein ganzes Weilchen auf der Kleiderstange. Und zum anderen sollen die Temperaturen an diesem Pfingstwochenende wieder ordentlich an Celsiusgraden einbüßen. Genau jetzt ist also der Moment, den man am Schopfe packen sollte.

Einige mögen an dieser Stelle zurecht den Verdacht hegen, dass es sich hier um ein original Vyshyvanka-Kleid von Vita Kin handelt. Keine Frage, die sind traumhaft schön. Eben drum! Doch da ich bislang keinen Goldesel zur günstigen Miete auftreiben konnte und es ja doch noch was mit mir und dem Folklore-Traum werden sollte, habe ich mich nach alternativen Modellen umgeschaut und bei Etsy einige bezahlbarere Varianten gefunden. Hallo (kurzer) Sommer! Könntest du vielleicht noch etwas bleiben? Weiterlesen

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OUTFIT / Maxikleid oder Back to the 60’s

 

Immer wieder nehme ich mir vor, mehr Kleider zu tragen. Doch wer kennt das nicht? In der morgendlichen Hektik des Alltags greift man immer wieder schnell zu Gewohntem und Bewährtem, wie Hose und Pulli. Was bei mir tatsächlich das Ganze zunehmend erschwert, ist der Tatbestand, dass ich zwar über eine gewisse Menge an Strumpfhosen verfüge – und ohne diese Mikrofasern möchte derzeit kein Mensch auf die Straße, darüber sind wir uns wohl einig -, aber so gut wie keine davon ist unversehrt. Die Suche nach der einen ohne Loch am dicken Zeh oder gar Laufmasche über der Wade gleicht der berühmten Suche nach der Nadel im Heuhaufen. Und dafür hat am frühen Morgen doch nun wirklich kein Mensch Zeit.

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OUTFIT / Instagram Alltag

Sicherlich ist es so, dass ich mir jeden Tag etwas anziehe. Doch nicht jedes Outfit schafft es, „professionell“ abgelichtet zu werden, und somit auch nicht den Hops auf den Blog. Meist wegen mangelnder Zeit oder unglücklicher Umstände. Abhilfe schafft da das liebe, treue Smartphone. Denn vor dem Spiegel oder den Körper hinunter ist schnell ein Schnappschuss aka (Schuh)Selfie geschossen. Bei Instagram ist demnach so einiges los, was ich euch hier auf keinen Fall vorenthalten möchte. Zum Wochenstart hier also ein rundum Outfit-Update!
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DIY / Parka mit Patches

Mode macht Spaß. Vor allem, wenn sie bunt ist, man sie nicht zu ernst nimmt und ein bisschen an ihr herumbasteln kann. Das kann ich zumindest ganz klar für meinen Teil behaupten. Ich habe schon immer gern Dinge nach- und umgeschneidert. Zugegeben, das ging mehr als einmal in die Hose. Aber ich war immer mit Herzblut und Überzeugung dabei. Denn das macht gute Laune und am Ende hält man auch noch ein Unikat in den Händen. Es gibt kaum Besseres.

Angesteckt durch den Patches-Trend und das neue „Mehr ist Mehr“, das vor allem Alessandro Michele, Chefdesigner bei Gucci, angezettelt hat, habe ich gleich zwei Hände voll Patches bestellt. Und im Anschluss, auf der Suche nach einem geeigneten Modell, meinen Kleiderschrank durchforstet. Die Wahl fiel dann nach einigem hin und her auf meinen alten Parka, dem in meinen Augen eine kleine Aufpimp-Kur nur zu Gute hätte kommen können. Wie dann alles vonstatten ging? Und welche wenige aber entscheidende Dinge zu beachten sind? Genau das lest ihr nach dem Klick! Weiterlesen

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Outfit / Vom Zwiebeln oder Tausend Schichten

Es ist kalt. Das Thermometer klettert nicht über 4 Grad. Der Himmel ist dunkel und sieht bedrohlich nach Regen aus. Der Wind weht stürmisch und lässt nicht mehr viel von der Frisur übrig. Es ist ein üblicher Tag im Februar. Es ist Winter. Ich friere.

Eigentlich war ich im Begriff, diese Bilde nicht online zu stellen. „Das kann man doch keinem Menschen zumuten“, dachte ich. Zu trist und grau wirkt alles in diesem aschfahlen Licht. Eigentlich! Doch dann kam mir ein Gedanke. Gefallen mir nicht auch immer die Bilder besser, die nach echtem Leben und Alltag aussehen? Ja, unbedingt. Leider wirken mittlerweile immer mehr Blogs wie Hochglanzmagazin und sähen mit ihren perfekten Bildern (bei mir zumindest) Zweifel, wie authentisch die gezeigten Outfits wirklich sind. Der Grundgedanke eines Blogs geht dabei doch völlig flöten. Oder? Und genau aus diesem Grund habe ich mich eben doch dazu entschieden, diese Bilder zu teilen. Weil sie echt sind und zeigen, dass schließlich immer noch fieser kalter Winter ist.
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Outfit / Casual Sunday

Dass man sich Samstagmittag in die Stadt zum Einkaufsbummel aufmacht, ist ein nahezu vergessenes Relikt aus vergangenen Zeiten. Früher habe ich das gerne gemacht. Vor allem mit meiner Mutter. Doch mittlerweile shoppen wir BEIDE so gut wie alles online. Womit sie, und das möchte ich an dieser Stelle ausdrücklich betonen, wesentlich früher angefangen hat als ich.

Was ich dabei überhaupt nicht vermisse, ist, sich durch menschenüberfüllte Straßen zu schieben um dann ewig an Garderobe und Kasse anstehen zu müssen. Was ich ab und an jedoch bestimmt vermisse, sind die sogenannten „Glücksfunde“. Diese, mit denen man nicht rechnet, die einem völlig unerwartet über den Weg laufen und die am Ende des Tages einfach unverhofft glücklich machen.

Und dann war ich doch in der Stadt. Damals. Mit meiner Mutter. Ich erinnere mich zwar nicht mehr an den Anlass, aber an die Umstände. Eigentlich wollten wir im Kaufhof nur schnell zur Toilette gehen. Doch als wir uns schon wieder auf der Rolltreppe Richtung Ausgang befanden und ich mich noch die Worte sagen hörte, „komisch, aber ich glaube, ich hab‘ mir noch nie was im Kaufhof gekauft“, wurde ich diesem Kunstfelltraum ansichtig. Im Handumdrehen hatte ich dieses Krümelmonster aka Fake Fur-Glück übergeworfen, für absolut traumhaft befunden – gut, was auch dem unschlagbar reduziertem Preis geschuldet war – und schnurstracks zur Kasse getragen. Bis zu diesem Zeitpunkt war mir in dem Ausmaße selbst nicht klar gewesen, wie unbedingt ich solch eine Jacke brauchte. Doch eingedenk der Tatsache, dass ich sie nun auch im zweiten Winter mit tiefer Zuneigung trage, ist dies nun offensichtlicher denn je. Tja, manchmal sollte man sich eben doch analog bewegen, um gewisse Wahrheiten über sich selbst ans Tageslicht zu befördern.

Zu diesem Traum aus Kunstpelz trage ich die wohl bequemste Jeans, die ich derzeit besitze. (Und die aufgrund dessen gefühlt jeden zweiten Tag aus dem Schrank gezogen wird, Instagram lässt daran keinen Zweifel.) Und auch der Rest des Outfits macht einem gemütlichen Sonntag alle Ehre, wie ich finde. Oder?

Fake Fur-Jacke: Passport / Jeans: Levi’s 501 CT (gerade im Sale) / Gürtel: Vila / Pullover: Mango / Schuhe: Venezia 
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Outfit / Wintersonne

Der Winter stellt einen modetechnisch dann und wann schon mal vor die ein oder andere Herausforderung. Am liebsten würde man doch alle dicken und wärmenden Klamotten auf einmal anziehen und wie ein Michelin-Männchen tagtäglich durch die Kälte stapfen. Gerade dann, wenn man wie ich bei Wind und Wetter jeden zu bestreitenden Weg mit dem Fahrrad zurücklegt. Aber das wird auf lange Sicht so sterbenslangweilig, dass mein kleines Modeherz zu verkümmern droht. Und dann muss ganz schnell Abhilfe her.

Wenn die Temperaturen dann auch noch unter den Gefrierpunkt klettern, ist das einzig harte Geschütz, welches ich noch auszupacken habe, das gute alte Erbstück meines Opis aka das Fellmonstrum. Vielleicht nicht jedermanns Sache, aber nun mal die wärmste Winterjacke, die ich je besessen habe. Und schließlich von meinem lieben Herrn Großpapa. Das Tolle daran: Auf allzu dickes Beiwerk darunter kann getrost verzichtet werden. So genau geschehen mit meinem zweifarbigen Leibchen samt Overknee-Strümpfen, heißgeliebtem Turtleneck und selbstgestrickter Mütze in zartrosa. Und nicht zu vergessen: Meiner neue Brille, die seit Tag 1 kaum mehr meinen Nasenrücken verlässt! Hallo Wintersonne, hallo neue Brillenschlange!

Mantel: Erbstück / Mütze: selbstgestrickt / Schuhe: Vagabond / Overknee-Strümpfe: No Name / Kleid: Uniqlo / Turtleneck: Zalando essentials / Brille: ace & tate / Hamsa-Kette: mori cologne 

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Outfit / Weihnachten

Über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten. Und an meinem himmelblauem Wollkleid scheiden sich womöglich die Geister. Aber ich kann nicht umhin. Mein Weihnachtspulli-Outfit bleibt mein Weihnachtspulli…Naja, ihr wisst schon.
Mit eines der schönsten Sachen daran ist, das meine Familie, und auch wenn sie alle an kurzweiliger Amnesie leiden würden und aufgrund dessen nicht wüssten, dass Weihnachten ist, beim Anblick meiner Wenigkeit in diesem Flauschtraum sofort wüssten, um welche Zeit des Jahres es sich handelt. Denn diesen Pulli trage ich genau einmal im Jahr, nämlich an Weihnachten. So, wie auch dieses Jahr.  In diesem Sinne wünsche ich euch allen eine frohe und gemütliche Weihnacht!

Wollkleid: Vintage / Mantel: H&M (alt) / Schuhe: Vagabond (ähnlich hier)

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Outfit / Blue Geisha

Es gibt gewisse Zeiten im Jahr, zu denen wünsche ich mir nichts mehr, als für Tage, vielleicht sogar Wochen, in meinen gemütlichsten Klamotten zu versinken. Und ich versichere euch, das sieht nicht immer schön aus. Aber es gibt Schlimmeres. Nicht? Diese Mode-müde-Phase tritt bei mir immer genau dann ein, wenn es draußen grau und üsselig wird, der Schrank einem jeden Morgen unverblümt ins Gesicht gähnt, jegliche modische Inspiration flöten gegangen zu sein scheint und am Horizont, auch nach genauesten Prüfungen, nicht der Hauch eines Lichtblickes zu erspähen ist, der Besserung versprechen mag. Mir hilft dann tatsächlich nur eines: Abwarten und Tee trinken. So doof das auch klingt.

Bis zu dem Tag, an dem die grauen Gemütswolken aufbrechen, aller modischer Trübsinn von Dannen zieht und die ganze Geschichte auf ihr Happy End zusteuert. Was da genau passiert, kann ich nicht sagen. Aber das ist auch nicht das Entscheidende. Wichtig ist, dass es passiert. Und das tut es meist genau so plötzlich, wie es gekommen ist. So wie gestern. Nach einem grummeligen Erwachen wie stets kommt mir gleich mein altbewährter Wickelgürtel aus New York in den Sinn. Es geht Schlag auf Schlag und fertig ist der Look.

Und zu meinem Glück kommt der frische Wind nicht in Form einer neuen Errungenschaft um die Ecke. Das ist nämlich gar nicht immer nötig. Am Ende des Tages zeigt sich, dass es auf die Kombination ankommt und auf das, was man daraus macht. Schließlich treffen hier ausschließlich alte Bekannte aufeinander. Aber eben in neuer Formation. Das ist nicht nur schonend für den Geldbeutel, sondern auch ziemlich nachhaltig, wie ich finde.

Mantel, Hose & Gürtel: Vintage / Oberteil: Weekday / Schuhe: Zign / Halstuch: Hermes

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Outfit / Schwarz im Spätherbst

Wahrhaftig, wir sind bislang echte Glückskinder mit diesem Herbst. Sonne satt, strahlend blauer Himmel bei angenehm milden Temperaturen. Das macht gute Laune und sorgt bei mir für Bombenstimmung. Ein Grund mehr, mein neues textiles Multitalent, aka Hemdkleid, auszuführen. 

Ich mag es, weil es schwarz ist, und somit im Grunde zu allem passt. Ich mag es, weil es über einen ungewöhnlichen Schnitt mit kleinen aber feinen Details verfügt und somit alles andere als langweilig ist. Ich mag es, weil man es sowohl als Kleid, wahlweise mit Hose oder Strumpfhose drunter, tragen kann, es aber genau so gut offen als Weste funktioniert. (Demonstration folgt.) Ein Multitalent eben. Kleidungsstücke, die nicht zwangsläufig auf eine Rolle festgelegt, sondern universell einsetzbar sind, und ihre Daseinsform mit ein paar Kniffen verändern können, sind ganz einfach großartig. Die Verwandlungskünstler unter den Klamotten quasi. Denn das kommt meinem doch so häufig rastlosem Gemüt am nächsten. Genauso wie bei mir ein Stuhl mal zum Sitzen da ist, mal doch lieber zum Nachttisch umfunktioniert wird, um dann einen neuen Anstrich verpasst zu bekommen. Zudem hat dieses hübsche Hemdkleid so tiefe Taschen, dass man nahezu bis zum Ellenbogen darin verschwinden kann, was ich nicht nur unfassbar praktisch und bequem, sondern fabelhaft finde.

Kombiniert habe ich dazu das obligatorische Streifenhemd, das super zum Schal (beabsichtigt) und genau so gut zum Hintergrund und Fahrrad (unbeabsichtigt) passt. So darf der Herbst meinetwegen bis zum ersten Glühwein bleiben.

Kleid: Asos / Longsleeve: Vintage / Schuhe: Venezia / Mantel: H&M (alt) / Tasche: selbstgestrickt & gefilzt / Schal: Marc O‘ Polo 

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