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Trend / Bandana

BANDANAS, der Trend aus den 90ern, sind zurück! Das kleine quadratische Tuch mit dem Paisleymuster – ebenso kleidsam wie vielseitig – kommt (wieder) groß raus. Egal, ob klassisch um den Hals gewickelt, auf dem Kopf drapiert oder am Hand- oder Fußgelenk festgeschnürt, dieses Accessoire macht was her und peppt jede schnöde Alltagsklamotte auf. (Leandra Medine von Man Repeller zeigt uns genau das schon lange.) Stilecht kombiniert mit Jeans und dicken Boots ist damit obendrein das Großstadt-Cowgirl-Outfit perfekt. Yeeha!

Da ich mich bekanntlich von manchen Dingen schwer trennen kann, hab ich in meinem Fundus natürlich! das ein oder andere Exemplar wiedergefunden und verlasse das Haus seither nur noch ungern ohne. Denn gerade bei diesen launischen Sommertemperaturen erweist sich das Tuch als äußerst praktischer Begleiter. Bei Hitze hält es die nervigen Zotteln aus dem Gesicht, bei kühleren Celsiusgraden wird es schnell um den Hals gelegt und wärmt angenehm angemessen. Ein kleines Multitalent eben!

Zu erstehen gibt es Bandanas unter anderem bei Levis oder bei Asos hier und hier!
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Inspiration des Tages / Die Modeserie "Intersection: Street Style" der New York Times

Mode direkt von der Straße zeigt niemand auf so unschlagbar bestechende Weise wie die Modeserie Intersection: Street Style der New York Times. Von Brooklyn bis Peking, von Portland bis nach Paris. Immer eine neue Stadt. Und immer eine neue Inspirationsquelle. Dass das Ganze so unverfälscht und authentisch wirkt, ist dem Umstand geschuldet, dass der Fokus der kurzweiligen Videos stets auf den Menschen liegt, die tatsächlich vor Ort leben. Sie selbst erzählen von ihrem Style, ihren modischen Vorlieben und darüber, welche Einflüsse, gerade durch ihr Umfeld, auf sie einwirken. Eines wird dabei stets deutlich: Jedes Fleckchen Erde hat seine modischen Eigenheiten und seinen ganz eigenen modischen Charme. Und, dass das auch so bleibt, so lange es Menschen gibt, die trotz voranschreitender Globalisierung und Vereinheitlichung der Shoppinglandschaft durch große Modeketten nicht im Einheitsbrei untergehen. Sondern ihrem eigenen Stil treu bleiben und dabei ein Händchen für gelungene Kombinationen zeigen.

Intersection tritt immer wieder eindrucksvoll den Beweis an, dass jede Stadt seinen unverwechselbaren Modestil hat, geprägt durch die eigene Geschichte und durch den Style der Menschen. Und so inspiriert mich diese Modestrecke nicht nur jedes Mal aufs Neue, sondern wirkt gleichzeitig meiner latenten Angst entgegen, dass wir uns eines Tages alle gleich kleiden werden.

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Juli #7

Die Zeit hält kaum still. Im Nu ist der Juli vorbei gerast und hatte dabei, neben äußert ambivalenten Temperaturen, viele schöne Momente im Gepäck. Welche das neben zuckersüßen Sommerfrüchten und unschlagbaren Sommerabenden mit liebsten Menschen noch so waren, seht ihr nach dem Klick. Mein Juli in Bildern!

GEGESSEN… super leckeres und vor allem super simpel gemachtes Ofengemüse. Nach dem es für gut 45 Minuten im Ofen war, hab‘ ich kurz vor Schluss noch ein paar Linsen untergemengt. Schmeckt köstlich und geht bei mir immer /

… zuckersüße selbst gepflückte Mirabellen aus dem Garten einer Freundin. Der Sommer schmeckt einfach himmlisch /

… gebrannte Mandeln. Jawohl! Und das im Sommer. Es war Freitagabend, draußen goß es aus Eimern und mich überkam ein Heißhunger. Manchmal muss man zu extremen Maßnahmen greifen / (Bei Bedarf verrate ich Euch gerne das Rezept?!)

… neapolitanische Pizza, gebacken bei 485 Grad und so gut /

GETRAGEN… meine Sommeruniform von Cecilie Copenhagen. Das Einzige, was mein Körper bei 30°+ zulässt /

… dabei gleich wiederentdeckt: (in Vergessenheit geratene) Creolen /

… GOLD /

 schwarzweiß in meisterlichen Posen /

… einen korallfarbenen Traum aus Seide von Diane von Fürstenberg

GEFREUT… über den schönsten Sommerwiesen-Strauß vom Liebsten. Einfach so /

… über den Sommer in Köln /

GETAN… einen ausgiebigen Sonntagsspaziergang auf der Schäl Sick, bei dem man den Kölner Dom niemals aus den Augen verliert /

GELESEN… „Was ich liebte“ von der großartigen Siri Hustvedt /

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Trend (?) / Turban

Ob es sich hierbei um einen offiziellen Trend handelt, möchte ich gar nicht streng behaupten. Zumal sich das Thema mit den Trends ohnehin zunehmend fragwürdig gestaltet. Langsam aber sicher stellt sich nämlich immer wieder die Frage, was sind überhaupt Trends? Und kann man heute noch (generell) von Trends sprechen? Auch die Journalistin Ruth Schneeberger ging auf der kürzlich zu Ende gegangenen Berliner Fashion Week dieser Frage nach und suchte Antworten bei den Designern. Der Konsens war genau so eindeutig wie negierend und kann wie folgt zusammen gefasst werden: „Trend ist out„. Meiner Meinung nach ist jedoch nicht abzustreiten, dass sich stets Tendenzen erkennen lassen. So groß auch die Abneigungen mancher Modeschöpfer über einem gewissen modischen Konsens sein mögen. Auch Ruth Schneeberger wundert sich, dass sich trotz dieser klaren Antihaltung immer wieder Trends abzeichnen. Wie sollte man sonst den Umstand erklären, dass es bei den Kollektionen der verschiedenen Designer immer wieder zu Überschneidungen kommt hinsichtlich Farben, Details, Stoffen, Schnitten und dergleichen? So entstehen doch (eben diese) Trends, oder nicht?

Nun gut, kommen wir zum eigentlichen Thema: dem Turban! Die Historie des Turban (sowie seine verschiedenen Erscheinungsformen in den Kulturen dieser Welt) ist ebenso lang wie vielseitig und soll an dieser Stelle keineswegs in ihrer Gänze abgehandelt werden. Es sei nur so viel gesagt, dass sein orientalischer Ursprung im alten Persien liegt. Getragen wurden er vornehmlich als Schutz gegen Hitze und Staub. In den westlicheren Breitengraden wurde der Turban spätestens im 17. Jahrhundert bekannt. Denn zu dieser Zeit stand er gerade bei vielen niederländischen Malern immer wieder im Fokus. Man erinnere sich nur an Jan Vermeers „Das Mädchen mit dem Perlenohrring“. Das im Jahr 1665 entstandene Gemälde zählt zu seinen populärsten, was sicherlich auch mit der modernen Verfilmung von 2004 mit Scarlett Johansson in der Hauptrolle im Zusammenhang steht. Nichts desto trotz ist und bleibt es ein eindringliches, verheißungsvolles sowie ein Geheimnis versprechendes Gemälde, welches durch diese Kommerzialisierung nicht an kunsthistorischer Relevanz eingebüßt hat.

Jan Vermeer „Das Mädchen mit dem Perlenohrhing“ / Bild via mauritshuis.nl

Seither wird der Turban in den unterschiedlichsten Formen und Farben getragen. Mal elegant bis glamourös bis hin zu zweckmäßig, um ganz einfach seiner ungestümen Mähne Herr zu werden. Sprich, an Bad Hair Days eine äußerst geeignete Alternative zum Hut oder zum Zuhause bleiben.

Bilder via Pinterest hier und hier

Ob es dieser „Trend“, wie wir ihn dieser Tage bei Missoni und Gucci wieder sehen, nun von den Laufstegen auf die Straße schafft, darauf darf man gespannt bleiben. Immerhin gehört eine gewisse Portion Mut dazu, sein in Stoff gewickeltes Haupt so auszuführen. Schön ist es in jedem Fall!

Was sagt ihr zum Turban? Macht ihr mit?

Bilder im Header von links nach rechts: Missoni Spring 2015 / Missoni 2016 / Gucci Cruise 2016

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Pariser Fashion Week / Ben Stiller & Owen Wilson laufen für Valentino

Dass es nicht immer bierernst zugehen muss in der Modewelt – auch wenn die Gesichtsausdrücke vieler Models dies häufig zu vermitteln scheinen – stellte jetzt Valentino bei der Pariser Fashion Week unter Beweis. Nach einer, in meinen Augen, wirklich wunderbaren Schau der Herbst/Winterkollektion 2015/16 mit nur allzu bezaubernden Kleidern trumpfte das Modehaus mit einer beispiellosen Überraschung auf, die die Zuschauer von ihren Hockern fegte.

Ben Stiller und Owen Wilson taten es ihren „Kolleginnen“ gleich und stapften nach Abschluss der Show mit ähnlich seriöser Miene den Laufsteg entlang, in hübsch bedrucktem Pyjama und Anzug sowie lässig um die Schultern geworfenem, farblich passendem Mantel.

Logisch, dass es sich hier um eine PR-Aktion handelt und die beiden Schauspieler den Laufsteg zur (Marketing-)Bühne für den zweiten Teil von „Zoolander“ machten. Aber Werbung kann eben auch gelungen sein. Mich brachte dieses Video heute morgen in jedem Fall sehr zum Schmunzeln. Und selbst Vogue-Chefin Anna Wintour, die nicht gerade dafür bekannt ist, in der Öffentlichkeit Emotionen zu zeigen, schien sich über diesen Coup zu amüsieren.

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Julia Roberts ist das neue Gesicht für Givenchy

Als ich heute morgen die Bilder in meinem Instagram-Feed sah, war ich sofort hin und weg. Julia Roberts ist nach der Künstlerin Marina Abramovic und der Musikerin Erykah Badu das neue Kampagnengesicht für Givenchy. Diese natürlich anmutenden Bilder, geschossen von Mert Alas und Marcus Piggott, stehen ganz und gar für sich und überzeugen mit klarer Schönheit!

Bilder via WWD
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Fake Fur / Der Trend fürs gute Gewissen

Hätte man mich noch vor wenigen Wochen gefragt, wie ich zu falschem Pelz stehe, wäre meine Antwort eindeutig gewesen: absolut nicht mein Ding! Das heißt, ich hab generell nichts gegen den haarigen Ersatz. Ich bin froh um diese Alternative, denn echter Pelz geht in meinen Augen absolut gar nicht! Doch ich hätte nicht gedacht, dass ich tatsächlich mal darüber nachdenken würde, mir ein pelziges (Kunst-)Stück anzuschaffen.
Meine bis dato omnipräsente Ablehnung mag womöglich daher rühren, dass Pelzimitate bislang immer billig und ein bisschen proletig aussahen. Oder mich einfach zu sehr an Sesamstraße erinnert haben. Aber nun ist es so, wie es ist. Fake Fur ist der Trend schlechthin, der auch mich ein bisschen um den Finger gewickelt hat.
Dank kniffliger Herstellungsverfahren sieht Kunstpelz mittlerweile alles andere als schäbig aus. Und ist zudem auch noch in schmissigen Schnitten zu haben. Hier eine kleine Auswahl an Stücken, die ich alle bei Asos gefunden habe und die ohne Weiteres bei mir einziehen dürften: (Auch wenn ich Gefahr laufen würde, mich dann ein bisschen nach Sesamstraße zu fühlen.)

Wie steht ihr zu Fake Fur? Kommt das für Euch in die Tüte?

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Der Pixie Cut / Mein neuer Haarschnitt?

Frauen und ihre Haare sind bekanntlich ein Thema für sich. Über Schnitt, Farbe oder das Frisieren der vorhandenen Zotteln kann stundenlang sinniert werden. Und da bin ich keine Ausnahme. Ganz im Gegenteil. Mich überkommt immer wieder das Gefühl, meine Haarpracht verändern zu wollen. Schon als Teenager färbte ich mir, häufig zum Leidwesen meiner Mutter, meine Haare in jeder Farbe des Regenbogens. Und genau jetzt ist dieser Punkt wieder erreicht und lässt mir kaum noch eine ruhige Minute. Die Haare müssen ab. Ob es nun am Jahreszeitenwechsel liegt, oder daran, dass für mich ein neues Lebensjahr beginnt, kann ich gar nicht sagen. Wer versteh schon die Frauen? Ich weiß nur, dass seit Tagen dieser Gedanke in meinem Kopf herumspukt und ich genau morgen einen Termin beim Friseur habe.

Diesmal soll es ein Pixie Cut à la Mia Farrow und Jean Seberg werden. Ziemlich kurz. Ziemlich radikal. Aber auch frech und sexy. Beide Frauen sehen damit einfach großartig aus, wie ich finde. Doch neben aller Entschlossenheit gibt es nach wie vor Momente, in denen ich Bedenken habe und mir nicht sicher bin, ob ich mich morgen trauen werde. Was mache ich denn nur, wenn es mir nicht gefällt? Dabei hatte ich bereits kurze Haare und fand es toll. Aber so kurz? Zudem finde ich gerade heute sogar meinen Pferdeschwanz adrett, der mir vorwitzig aus dem Spiegel zuwinkt. Das ist mir in den letzten Monaten genau keinmal! passiert. Na ja, wie gesagt, versteh einer die Frauen!

…to be continued!

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Designers Against Aids / Eastpak Artist Studio 2014

Wenn sich so große Namen wie Jean Paul Gaultier, Manolo Blahnik, lala Berlin, MSGM oder Henrik Vibskov zusammentun, kann man stark davon ausgehen, dass da was im Busch ist. Designers Against Aids, kurz DAA, nennt sich das Projekt. Hauptziel ist es, das Bewusstsein für HIV/Aids zu schärfen und das Thema wieder auf die Tagesordnung der internationalen Medien und der breiten Öffentlichkeit zu bringen. Insgesamt 16 Größen der Modebranche sind es, die hier mit Eastpak gemeinsame Sachen machen. Im Detail sieht das so aus: Die „Leinwand“ ist der Eastpak Padded Pak’r, den jeder Künstler ganz nach seinem Gusto gestalten konnte. Entstanden sind daraus 16 individuelle Kunststücke, die ab dem 1. Dezember, dem Welt-Aids-Tag, online ersteigert werden können.

Ich kann mich zwar kaum noch gegen das Gefühl wehren, dass in der Modebranche im Moment nicht mehr viel geht ohne abgefahrene Kollaboration. (Hier habe ich bereits über dieses Phänomen geschrieben.) Doch in diesem Fall hoppelt der Hase nun mal für eine außerordentlich gute Sache.  Es sind natürlich gerade die prominenten Namen, die für Aufsehen sorgen. So funktioniert das Prinzip eben. Und sicherlich können sowohl Eastpak als auch die Designer ihr Image etwas aufhübschen. Doch der gute Zweck steht im Fokus.

Ninette Murk ist die Gründerin und Kreativchefin von DAA, ansässig in Antwerpen. Der Ursprung für ihr Engagement liegt im Jahr 2004 begründet, als sie als Moderedakteurin arbeitete und ihr damaliger Assistent an Aids verstarb. Was sie nicht verstehen konnte, war, warum Menschen immer noch an einer Krankheit sterben, vor der man sich schützen kann. So entstand der Wunsch, Aufklärungsarbeit zu leisten. Mit der Verwendung von Elementen aus der Popkultur wollte sie gerade jungen Menschen die Wichtigkeit von Safer Sex nahe bringen. Sie begann, befreundete Designer und andere kreative Menschen zu fragen, ob sie ihr künstlerisches Talent nicht für die Entwicklung von coolen Kampagnen einsetzen wollten. Und so kam die Sache ins Rollen.

Im Laufe der Jahre sind viele interessante Kollaborationen zustande gekommen: Fashion Against Aids mit H&M, Kollektionen mit Marc Jacobs und Playboy. Und seit ein paar Jahren besteht nun die Zusammenarbeit mit Eastpak Artist Studio. Was Murk am meisten an ihrer Arbeit schätzt, ist, dass Talente kreativer Menschen für einen sozialen Nutzen eingesetzt werden und damit eine Aufmerksamkeit generiert werden kann, die diesem Thema würdig ist.

Einen Klick auf die Seite von Eastpak lege ich jedem ans Herz, der mehr darüber erfahren möchte. Denn abgesehen davon, dass dort die einzigartigen Entwürfe im Detail zu sehen sind, geben die Designer in kurzen Clips Einblicke in die Entstehung ihres Modells und erklären, warum sie diese Aktion unterstützen.

Bilder via Eastpak Artist Studio 

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