Essen

Essen / Brot selber backen

Dass ich eine riesen Brot-Fanatikerin bin, dürfte für manche keine Neuigkeit sein, zumal ich an dieser Stelle schon ausführlich darüber zu berichten wusste. Es war also nur ein Frage der Zeit, wann ich damit anfangen würde, mir mein Brot selbst zu backen. Und dieser Moment war genau gestern. Vorweg möchte ich erwähnen, dass das folgende Rezept bei weitem nicht perfekt ist und an der einen oder anderen Stelle noch ausgefeilt bzw. variiert werden kann. Dennoch bin ich mit dem Ergebnis zufrieden, was man dem Umstand entnehmen kann, dass der eine Laib schon bis zur Hälfte verputzt ist. LECKER!

Zutaten:

  • 380 g Weizenvollkornmehl
  • 380 g Dinkelvollkornmehl
  • 250 g Sonnenblumenkerne
  • 150 g Leinsamen
  • 120 g Haferflocken
  • 150 g Nüsse deiner Wahl (ich habe Walnüsse verwendet)
  • 500 ml Kefir
  • ca. 250 ml lauwarmes Wasser
  • 14 g Trockenhefe
  • 2 TL Salz

Zunächst den Ofen auf ca. 180° Ober- und Unterhitze vorheizen. Dann alle trockenen Zutaten, bis auf die Nüsse, miteinander vermengen. Mit den Knethaken des Handrührgeräts den Kefir und etwas Wasser einarbeiten. Die Menge des Wasser hängt von der Beschaffenheit des Teigs ab. Also lieber nach und nach die Flüssigkeit hinzufügen, so dass die ganze Angelegenheit nicht zu feucht wird. Im Anschluss den Teig ordentlich mit den Händen durchwalgen und die Nüsse hinzugeben. Den Teig abgedeckt gut 30 Minuten ruhen lassen.

Die Menge reicht für zwei Laibe. Da ich nur eine Kastenform habe, wurde in mehreren Etappen gebacken. Die Backform mit etwas Öl einfetten und die eine Hälfte hinein drücken. Für ca. 30 Minuten ab in den Ofen. Dann die Form aus dem Ofen nehmen und das Brot stürzen. Ohne Form für weitere 25 Minuten backen. So wird es rund herum schön braun. Das ganze Prozedere mit der zweiten Häfte des Teiges wiederholen. Et voilà.

P.S. Wie bereits erwähnt, es gibt zahlreiche Variationsmöglichkeiten. Der eine mag mehr Nüsse oder gar keine, der andere hat noch gern ein paar Kürbiskerne mit dabei. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Auch ich werde weiter herum experimentieren. Vielleicht verwende ich beim nächsten Mal etwas Trockenobst? Wer weiß. Aber es wird in jedem Fall ein nächstes Mal geben! BON APPÉTIT!

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Essen, Outfit

Juni #6

Auch wenn es im Juni alles andere als entspannt für mich zu ging, war es ein fabelhafter Monat. Große, vor allem räumliche, Veränderungen haben sich zugetragen, wovon ich euch bereits hier ausführlich berichtet habe. Und dann kommt auf einmal der Sommer um die Ecke. Herrlich. Ich freu mich wie ein Schneekönig. Was sonst noch im Juni bei mir los war, seht ihr nach dem Klick!

GEGESSEN… selbstgemachte Veggie-Burger. Oh ja, sogar die Brötchen sind selbstgebacken. Das Rezept findet ihr hier /

… Hochzeitstorte! Die habe ich für die Hochzeit einer meiner liebsten Freundinnen gebacken. Es hat Tage! gedauert. Puh. Aber das Brautpaar war glücklich & Spaß gemacht hat es auch, neben dem Verzehr dieser Himbeere-weiße Schokoladen-Bombe vor allem das Dekorieren /

… Capri! Damit ist der Sommer offiziell /

GETRAGEN… Lady in red – in meinen geliebten Vagabondschuhen und Cecilie Copenhagen /

… eine meiner Sommeruniformen – Boyfriend Denim von Levis & Espadrilles von Replay /

… back to black mit meiner Blumenprintjacke von Nümph als Farbklecks/

… den gemopsten Streifenpulli vom Kerl, die bequemste Hose überhaupt von Zara & Converse /

… die besten Sommerschlappen (gerade im Sale) /

„Afrika“-Rock /

GEFREUT… über glatte weiße Wände und nie wieder Raufaser /

… über Sommer, Sonne, Sonnenschein /

… über die Rückkehr der Latzhose in mein Kleiderrepertoire /

… über neuen Schmuck aus der Türkei /

GETAN… Nachtflohmarkt bei herrlichstem Wetter in Köln. JACK IN THE BOX bietet ein tolles Ambiente, nette Leute sind dort stets unterwegs & nebenbei kann man noch ein paar Kröten verdienen. Eine absolute Flohmarktempfehlung /

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Essen

Rezept / Nussecken

Diese Nussecken sind einfach der Knüller und ein Garant dafür, auf der nächsten Party die Herzen der Gäste um so einiges höher schlagen zu lassen. Vorweg sei gesagt, es besteht akute Suchtgefahr. Ich habe schon den ein oder anderen Fall beobachten dürfen. Zudem sind sie nichts für leichte Gemüter und können schon mal eine ganze Mahlzeit ersetzen. Doch jeder Bissen lohnt sich. Ehrenwort!

Was man für den Teig braucht:

  • 300 g Mehl
  • 100 g Zucker
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 2 Eier
  • 130 g Margarine
  • 1 TL Backpulver
  • zum Bestreichen ca. ein halbes Glas Aprikosenmarmelade
Und für den Belag:
  • 200 g Zucker
  • 200 g Margarine
  • 2 Pck. Vanillezucker
  • 4 EL Wasser
  • 200 g gemahlene Haselnüsse
  • 100 g ganze Haselnüsse
  • 100 g Mandeln
Zum Tunken etwa 300 g Kuvertüre

Und so geht’s:
Für den Teig das Mehl mit dem Backpulver mischen und sieben. Zucker, Vanillezucker, Eier und Margarine zur Mehlmischung in eine Schüssel geben und mit einem Pfannenmesser zu einem bröseligen Teig verarbeiten. Im Anschluss den Teig mit den Händen so lange kneten bis ein fester Mürbeteig entsteht. Mindestens 1 Std. im Kühlschrank kalt stellen. 
In der Zwischenzeit die ganzen Nüsse und Mandeln hacken. Das Blech einfetten. Den Ofen auf 175° Umluft vorheizen.

Den Teig auf ein Backblech geben und festdrücken. Mit Aprikosenmarmelade bestreichen. Für den Belag Margarine in einen Topf auf dem Herd zergehen lassen. Zucker, Vanillezucker und Wasser hinzufügen und kurz aufkochen lassen. Unter ständigem Rühren so lange leise köcheln lassen bis der Zucker nicht mehr „knirscht“. Den Topf vom Herd nehmen und sowohl die gehackten als auch gemahlenen Nüsse unterrühren. Gleichmäßig auf dem Blech verteilen. Im heißen Ofen ca. 30 Minuten backen.

Die lauwarme „Nussplatte“ in Quadrate schneiden und zu Dreiecken halbieren. Die Kuvertüre (ich verwende Vollmilch und Zartbitter zu gleichen Teilen – einfach köstlich!) in einer feuerfesten Form über einem Wasserbad schmelzen. Die Nussecken nach Belieben darin tunken und auskühlen lassen. BON APPÉTIT!

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Essen, Outfit

April #4

Unentschlossen, wechselhaft, mal sonnig und ziemlich gut drauf, doch zum Ende hin schwer in den Seilen hängend. Die Rede ist hier eindeutig vom Monat April. Denn der macht bekanntlich, was er will. Und das ohne Ankündigung. Auch wenn diese Beschreibung ziemlich gut auf mich zutreffen würde. Also, wenn ich ein Monat wäre, dann im Moment wahrscheinlich dieser. Zwischen Sonne und Wolken vergingen die Tage wie im Flug und bescherten mir viele kulinarische Köstlichkeiten, Feiertage mit den Liebsten, guten Lesestoff und ans Herz gewachsene Hübschheiten, in die ich mich mit Freude schmiss, um die Straßen darin unsicher zu machen. Doch zum Ende hin ist die Luft irgendwie raus. Puh. Um so besser, dass der Mai vor der Tür steht. Denn der macht doch alles neu, oder? Et voilà – mein April in Bildern.

GEGESSEN… Möhrenkuchen /

… Wassermelone to go als das Wetter noch mit uns war /

… Ziegenkäseparade – das Rezept gibt’s hier /

… Mohnzucchini-Kuchen mit Lemon Curd und kandierten Zitronen, MNJAM – dieses Rezept findet ihr bei our food stories und ist wärmstens zu empfehlen /

GETRAGEN… Nadelstreifen an Ostern /

… meine alten geliebten Sneakers von adidas /

… Denim on Denim /

… Early Birds /

… Chucks im Sonnenschein /

… Freiheit den Knöcheln /

… Mustermix mit Streifen /

… Parkaliebe /

GEFREUT… über Berlin für ein ganzes Wochenende. Du bist immer wieder ne Wucht /

… über Zuhause mit Blumen /

GESEHEN… Purity Ring im Gebäude 9. Starke Musik mit schwachem Abgang. Leider /

GELESEN… Angezogen von Barbara Vinken – absolut empfehlenswert, denn unter anderem wird hier die Frage beantwortet, ob Marie Antoinette wirklich das erste Fashion Victim war /

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Essen

Rezept / Ziegenkäse in Mandel-Sesam-Mantel auf Rote-Bete-Tartar & Kartoffel-Zucchini-Puffer

… an karamellisierten Orangenfilets und gerösteten Koriandersamen. Das klingt absolut wahnsinnig, ich weiß, und ist es auch irgendwie ein bisschen. Aber im positivsten und leckersten Sinn versteht sich. Eine Geschmacksexplosion par excellence, die einfach nur Spaß macht. Denn es ist so, ich liebe das Essen, das Kochen und das Backen genauso wie das darüber Nachdenken, was ich denn noch alles essen könnte. Gibt es denn auch etwas Herrlicheres? Für mich auf gar keinen Fall! Als ich dann kürzlich davon Wind bekam, dass das LECKER Magazin eine Art Rezept-Wettbewerb für Blogger zum Thema Ziegenkäse veranstaltet, musste ich nicht zweimal überlegen. Es ist nämlich so, dass ich auch den guten Ziegenkäse für absolut großartig halte. Denn der kann viel. Ohne Probleme gibt er den Hauptdarsteller. In kleinerer Besetzung komplettiert er aber auch mir nichts dir nichts spielend das große Ganze. Ein Universalgenie würden die Romantiker unter euch wohl sagen.
Als dann das Vorhaben gefasst war, begannen die Ideen in meinem Kopf Überschläge zu machen und sich in wilden Kombinationen zusammen zu tun. Denn der Ziegenkäse ist zudem wahrlich ein Kombinationswunder.

Und dieses Rezept ist dabei heraus gekommen: Französischer Ziegenkäse in Mandel-Sesam-Mantel auf Rote-Bete-Tartar & Kartoffel-Zucchini-Puffer an karamellisierten Orangenfilets & gerösteten Koriandersamen. Yummy!! Zu betonen bleibt für mich an dieser Stelle, dass es ist nicht im Geringsten so kompliziert ist wie dieser beinahe monströse Name (ich weiß!) vermuten lässt. Und auch die Zutatenliste ist erstaunlich überschaubar. Versprochen. Also schaut es euch an. Nach dem Klick geht es zum Rezept.

Zutaten für etwa 4 Personen:

  • 1 kg festkochende Kartoffeln
  • 1 mittelgroße Zucchini
  • Salz, Pfeffer, Muskat
  • Olivenöl 
  • 1 große Knolle Rote Bete (Ich habe rohe Rote Bete verwendet, weil ich das gerne mag und der Biss so schön knackig ist. Wer die gegarte Variante lieber hat, kann natürlich diese genauso verwenden.)
  • Öl, Essig, Salz, Pfeffer, frischer Orangensaft und Honig für das Dressing
  • 2 Rollen französischer Ziegenkäse
  • 1 Ei
  • Sesam
  • gemahlene Mandeln
  • ein neutrales Öl zum Ausbacken (ich habe Rapsöl genommen) 
  • eine handvoll Koriandersamen
  • ca. 4 EL Zucker
  • den Saft einer halben Zitrone
  • 3 Orangen

Und so geht’s:

Die Kartoffeln grob raspeln und ordentlich ausdrücken. Das Kartoffelwasser in einem Glas auffangen und zur Seite stellen. Die so gewonnenen Stärke sorgt später bei den Puffern für die nötige Bindung. Die Rote Bete klein schneiden oder nach Belieben auch raspeln. Daraufhin die Orangen filetieren. Der dabei austretende Saft kann hervorragend für das Dressing für die Rote Bete verwendet werden. Also auffangen und aus Öl, Essig, Salz, Pfeffer, frischem Orangensaft! sowie Honig eine schmackhafte Soße kreieren und über die Roten Bete geben. Die schmeckt nämlich besonders, wenn sie etwas durchgezogen ist.

Wenn sich die Stärke des Kartoffelwassers unten im Glas abgesetzt hat, das überschüssige Wasser abgießen, die gewonnene Kartoffelstärke sowie die geraspelte Zucchini zu den Kartoffelstiften geben und alles gründlich vermengen. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken. In Olivenöl ausbacken und im etwa 70° heißen Backofen warm stellen.

In der Zwischenzeit in einer Pfanne die Korianersamen rösten bis sie anfangen, ihren herrlichen Duft zu entfalten. Nicht aus den Augen lassen, weil sie schnell verbrennen. Im Anschluss in einem Schüsselchen beiseite stellen. Nun die Orangenfilets karamellisieren. Dafür den Zucker in die Pfanne geben und vollständig schmelzen lassen. Wenn er langsam Farbe bekommen hat, mit dem Saft einer halben Zitrone ablöschen. Wenn ihr noch Orangensaft übrig habt, immer rein damit. Das gibt ein köstliches Sößchen. Nicht erschrecken, das zischt ordentlich und der Zucker wird zunächst klumpig. Doch nach wenigen Momenten des Köchelns, löst er sich wieder auf. Sobald er wieder flüssig geworden ist, die Orangenfilets behutsam darin schwenken, von der Kochstelle nehmen und die gerösteten Koriandersamen hinzufügen.

Den französichen Ziegenkäse in Scheiben schneiden. Das Ei verquirlen. Den Sesam mit den gemahlenen Mandeln vermischen. Das Panieren des Ziegenkäses funktioniert hier letztlich so wie bei einem guten Schnitzel auch. Die Käsetaler im Ei tunken und in der Mandel-Sesam-Mischung gründlich wenden, so dass an allen Stellen Panade haftet. Bei Bedarf etwas andrücken. Dann im heißen Fett goldbraun ausbacken. Auf einem Küchenkrepp abtropfen lassen.

Und schon können wir anrichten. Ich habe dabei die Stapelvariante gewählt. Die Basis wird gebildet von zwei Kartoffel-Zucchini-Puffern, worauf ich einen guten Klecks des Rote-Bete-Tartars gegeben habe. Gekrönt wird das ganze dann mit dem Hauptdarsteller unserer Parade: dem Ziegenkäse im Mandel-Sesam-Mantel. Noch rasch ein paar der Orangenfilets und Tropfen des Karamell-Suds drumherum verteilen et voilà.

Meine Empfehlung: Versucht, bei jedem Happs von allem etwas auf der Gabel zu haben. Diese Kombination ist einfach himmlisch! BON APPÉTIT!  

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Essen, Kultur

Eine Hommage an das Brot

Auch wenn es kein Geheimnis ist, mache ich es jetzt offiziell: Ich liebe Brot! Egal ob zum Frühstück oder als deftige Zwischenmahlzeit, eine zünftige Brotzeit geht bei mir immer. Und ohne Notstulle im Gepäck verlasse ich schon mal gar nicht das Haus. Wirklich wahr. Die beinahe unzähligen Sorten an Brot zaubern mir stets ein Lächeln auf die Lippen. Es gibt wohl kein weiteres Völkchen auf dieser Erde, das so viele verschiedene Brote backt wie wir Deutschen. Wenn ich auf Reisen bin, ist Brot das Erste, was ich vermisse. Kulinarisch gesehen natürlich. Dieser Umstand hat mich durchaus schon das ein oder andere Mal dazu bewogen, Brot mit in den Urlaub zu nehmen. Schwarzbrot in der Dose, eine herrliche Erfindung. Umso schmerzlicher ist es für mich, mit ansehen zu müssen, dass immer mehr Bäcker, die noch wirklich backen, ihre Backstuben schließen müssen. Zu groß wird vor allem der finanzielle Druck durch gigantische Ketten mit stupider Aufbackmentalität, die ihre hohlen Brötchen zu einem unverschämt niedrigen Preis feilbieten.

Keine Wunder also, dass ich, ohne mit der Wimper zu zucken, dem Aufruf Der Zeit gefolgt bin, Empfehlungen für Bäcker in der eigenen Nachbarschaft auszusprechen, die noch wahres Handwerk betreiben.
Was dabei heraus gekommen ist, ist famos. Eine Bäckereien-Deutschlandkarte! Man muss nur seine Postleitzahl eingeben und schon spuckt die Karte gute Backstuben in nächster Nähe aus. Einfach top!

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Essen

Aprikosen Tarte Tatin

Sommer heißt Früchtezeit. Und noch ist er offiziell nicht vorbei, auch wenn sich das Wetter im Moment leider mehr nach Herbst anfühlt. Wer aus diesem Grund eine doppelte Portion braucht, bekommt den Sommer mit dieser bezaubernden Tarte direkt auf den Teller. Karamellisierte Früchte, die sich beim Backen unter einem Deckmantel aus leckerstem Mürbeteig verstecken, können nur entzücken. Der betörende Duft und die verheißungsvolle Süße lassen einen dabei förmlich dahin schmelzen.

Was man braucht, ist nicht viel:

  • 175 g + etwas Mehl
  • 30 g + 130 g Puderzucker
  • Salz
  • 85 g + etwas + 100 g Butter
  • 1 Ei 
  • 750 g Aprikosen

175 g Mehl, 30 g Puderzucker, 1 Prise Salz, 85 g Butter in Stückchen und ein Ei in eine Schüssel geben. Zutaten erst grob miteinander vermischen, dann mit den Händen zu einem Mürbeteig verkneten. Ca. 30 Minuten kalt stellen.

In der Zwischenzeit eine Tarteform fetten. (Es muss nicht unbedingt eine Tarteform sein. Wichtig ist nur, dass sie geschlossen ist, da sonst der Karamell und der Saft der Früchte ausläuft. Eine Springform eignet sich nicht.) Die Aprikosen halbieren und entsteinen. 130 g Puderzucker in einem Topf karamellisieren lassen. Wenn der Zucker geschmolzen und goldbraun ist, 5 EL Wasser und 100 g Butter hinzufügen und so lange rühren, bis sich alles miteinander verbunden hat. Dann den heißen Karamell in die Backform gießen und die Aprikosen mit der Schnittfläche nach unten unverzüglich darauf verteilen.

Backofen auf 200°Grad vorheizen. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche rund ausrollen und anschließend über die Früchte geben. Das funktioniert am besten, wenn man ihn auf ein Nudelholz aufwickelt. Überstehende Teigränder vorsichtig in die Form drücken. Im heißen Ofen ca. 30 Minuten backen.

Tarte ungefähr 10-15 Minuten in der Form ruhen lassen und dann auf eine Platte stürzen. Gerade lauwarm schmeckt sie köstlich. BON APPETIT!

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